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Vortragsveranstaltungen
zum Thema
Die
islamische Nuklearmacht Pakistan
und der Kampf gegen den
internationalen Terrorismus
Referent:
Oberstleutnant a.D. Ulrich
Stahnke
ehem. Militärattaché
Islamabad, Pakistan
am Dienstag, 09. März 2010, 19.30
Uhr
im "ZUM ANDECHSER" –
Ratsstube im
Ratskeller
Wiesbaden
und
am Mittwoch, 10. März 2010, 19.30
Uhr
im Gartensaal des Niersteiner
Rathauses
Bildstockstr. 10
Inhalt des Vortrages:
Die islamische Nuklearmacht
Pakistan hat sich nach den Terroranschlägen auf das World-Trade Center
in New York City am 11.9.2001 zu einem Land entwickelt, das um seine
Stabilität ringen muss. Mach der Ermordung der Oppositionspolitikerin
Benazir Bhutto am 27.12.2007 bezeichnen einige Journalisten, aber auch
Politikwissenschaftler Pakistan als das gefährlichste Land der Welt.
Zum ersten Mal gingen im
Frühjahr 2009 die Streitkräfte des Landes im Swat-Tal entschlossen
gegen die islamistischen Militanten vor und drängten sie zurück. Seit
dem Herbst 2009 kämpft die pakistanische Armee nunmehr mit starken
Kräften in der Grenzregion zu Afghanistan gegen die aufständischen
Taliban. Es hat den Anschein, dass Pakistan es jetzt ernst meint mit
dem Kampf gegen Terror und den islamistischen Extremismus. Doch die
Extremisten haben sich in verschiedenen Stammesgebieten der
Grenzregion zu Afghanistan verschanzt und fordern die Regierungsgewalt
mit landesweiten Anschlägen weiterhin heraus.
Pakistans Regierung muss
darüber hinaus vor allen Dingen zeigen, dass sie die Wurzeln des
Konflikts beseitigen kann. Pakistan muss beweisen, dass das Land in
der Lage ist, eine glaubwürdige Alternative zu den Ideen der Taliban
in der Konfliktregion auf die Beine zu stellen.
Zusammen mit Afghanistan
bildet Pakistan im Kampf gegen den internationalen Terrorismus eine
strategische Einheit. Ohne eine Verbesserung der Lage in Pakistan wird
es kaum gelingen, in Afghanistan stabile Verhältnisse zu erreichen.
Zur Person:
Ulrich Stahnke ist
Oberstleutnant a.D. war von 1996 bis 2000 Militärattaché an der
deutschen Botschaft in Islamabad, Pakistan und von Juni 2002 bis Sept.
2003 militärischer Berater des deutschen Botschafters in Kabul,
Afghanistan. Seit seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst im Nov.
2003, tritt er regelmäßig, im Führungsstab der Streitkräfte des
Bundesministeriums der Verteidigung, als Referent für nationale
Risikobewertung auf.
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