Nachschau - Veranstaltung am 23.01.2014

 

 

Vortragsabend

mit dem Thema

Russland – NATO.

Vertrauensvolle Partnerschaft oder Konfrontation?

 Referent:

Brigadegeneral a.D. Winfrid Vogel

 Donnerstag, 23. Januar 2014, 19:30 Uhr

Hotel Krupp, Poststr. 4, 53474 Bad Neuenahr

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Pressebericht

vom 12.02.2014

Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V., Sektion Bad Neuenahr-Ahrweiler

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Referent Brigadegeneral a.D. Winfried Vogel   Foto: privat

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der in der Russischen Föderation engagierte Brigadegeneral a.D. Winfried Vogel konnte durch seine dort gemachten Erfahrungen vom Sektionsleiter der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V, Sektion Bad Neuenahr-Ahrweiler, Oberst a.D. Dipl. Ing. Haverbusch, zum Vortrag „Russland - NATO, Vertrauensvolle Partnerschaft oder Konfrontation?“ gewonnen werden. Für die augenblicklich brennenden Probleme in der Welt ist die Einbeziehung Russlands zwecks Ergebnisfindungen unabdingbar - auch wenn dazu ein längerer Zeitansatz nötig erscheint. Die Geschichte des Landes lässt viele Beispiele unberechenbarer Entscheidungen erkennen, die mitunter auch widersprüchlich erscheinen. Trotzdem ist die Bevölkerung im Ganzen stolz auf die Bewältigung aller bisheriger Schwierigkeiten - wenngleich sie dadurch auch empfindlich erscheint in den gegen sie gerichteten und vom „Westen“ ausgehenden Benachteiligungen beziehungsweise Beeinträchtigungen. In Putin finden die meisten aber eher einen Garant, sich darin besser behaupten zu können beziehungsweise Demütigungen zu entgehen. Eine Implosion von nie vorstellbaren Ereignissen im Lande fand statt; allein ein Drittel des Staatsgebietes ging verloren! Doch staatstragende Strukturen wie ein Parteienspektrum, ein durchgreifend funktionierender Verwaltungsapparat und effizientere Wirtschaftsabläufe sind noch nicht überall selbstverständlich. Bestimmte Nadelstiche beziehungsweise „Ratschläge“ führten in Russland zu Verdruss. Ausgewogenheit in der westlichen Berichterstattung wäre dazu angebrachter. Andererseits zeigte Putins Rede im Deutschen Bundestag - teilweise in deutscher Sprache gehalten - eine gewünschte Solidarität mit Deutschland auf. Die Unterstützungsaktionen der NATO bei Flugplatzbauten in den Baltenstaaten, Stationierungen von Raketenabwehrbasen in den osteuropäischen Ländern weisen unter anderem auf die Abhängigkeit der NATO-Staaten von der Politik der USA hin. Die Einbeziehung Russlands in den NATO-Rat führte in der Besetzung der inter-nationalen Stäbe zu einer erkennbaren Einseitigkeit. Andererseits gibt es zwischen Russland und Deutschland gemeinsame Programme, auch mit zu verbessernden Zukunftsperspektiven. Größere Wirtschaftsverbände stimmen sich gegenseitig und zunehmend besser ab. Die Überflugrechte und die Bahntrassenbenutzung durch die Bundeswehr in Russland ermöglichen Transportleistungen bis nach Afghanistan. Eine sicherheitspolitische erkennbare Einheit- zumindest der europäischen Kernstaaten - böte eine Brückenfunktion zu Russland, um dort auch bürgerlich-zivilgesellschaftliche Elemente zu aktivieren.

Pressemitteilung

Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V.

Sektion Bad Neuenahr - Ahrweiler

 

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