Kreisstadt. Es ist schon ein Fachmann nötig, um die breite
Nutzung der elektronischen Datenübermittlung aufzuzeigen - mit ihren
Vorteilen, aber auch Gefährdungen bis hin zu den nötigen
Schutzmaßnahmen. Dazu konnte in Zusammenarbeit mit dem Verband der
Reservisten der Deutschen Bundeswehr e.V. der Sektionsleiter der
Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V., Oberst a.D.
Dipl.-Ing. Haverbusch, den Leiter der Öffentlichkeitsarbeit und
Pressestelle beim Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik,
Matthias Gärtner, einem interessierten Publikum vorstellen.

Referent Matthias Gärtner (li.)
und Sektionsleiter GfW Gerd-Heinz Haverbusch
Foto: privat
Beispiele aus dem Alltag der Internetnutzung, ob zur privaten oder
gewerblichen Verwendung, zeigen unter anderem die Abhängigkeit von den
verschiedenen Anbietern der Informationstechnik als auch von Störern
wie zum Beispiel durch Hacker-Angriffe, Trojaner oder Datendiebstahl
auf. Der Behörde geht es hauptsächlich um den Datenschutz für die
Bedarfsträger im digitalen Alltagsleben, weniger dagegen um die
Datensicherheit. Die hohe Internetnutzung steht mit 86 Prozent an der
Spitze aller Nachrichtenträger in Deutschland. Vertrauen geht
allerdings verloren, wenn bei einem millionenfachen Datenraub der
Verlust endgültig ist, wie geschehen. Auch dem Schöpfer von facebook,
Mark Zuckerberg, widerfuhr eine unfreiwillige, weltweite
Netzpräsentation anlässlich eines Festes im Kreise seiner engsten
Familienangehörigen. Ein Identitätsdiebstahl als persönliche
Herausforderung ist damit verbunden.
Virtuelle Kriminalität steht der alltäglichen Kriminalität in nichts mehr
nach, besonders jedoch im grenzenlosen, globalen Angriffsraum. Hier bietet
das im April 2011 geschaffene Ressort übergreifende Nationale
Cyber-Abwehrzentrum ein analytisches Lagebild. Durch Sensibilisierung und
Optimierung in der Zusammenarbeit sollen zum Beispiel Notfallszenarien,
gerade auch bei Unternehmen mit kritischen Infrastrukturen, rasch bewältigt
werden können. Deutschland besitzt qualitative Sicherheitspotenziale, was
unter anderem in der Identitätssicherung des neuen Personalausweises
deutlich wird. An sogenannten ‚Fachfragen‘ mangelte es in der Aussprache
nicht.
Pressemitteilung
Gesellschaft für
Wehr- und Sicherheitspolitik
Sektion
Bad Neuenahr-Ahrweiler