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Sektionseigener
Pressebericht
zur
Mitgliederversammlung am 14.01.2011
Sektion Fulda der
Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik wächst auf110 Mitglieder
Sektionsleiter Trost zufrieden
über die äußerst erfreuliche Entwicklung
Mitgliedsbeitrag steigt:
Interesse an Sicherheitspolitik wächst weiter
Fulda (mb). Als
„äußerst erfolgreich“ wertet Sektionsleiter Michael Trost das
vergangene Jahr 2010. Nicht nur, dass die Fuldaer Gesellschaft für
Wehr- und Sicherheitspolitik (GfW) gut besuchte Vortragsrunden und
Exkursionen anbieten konnte, sondern auch die Mitgliederzahl weist
einen steilen Aufwärtstrend auf. Fast neun Prozent macht der Zuwachs
von 101 auf 110 Mitglieder aus. Ein stolzes Ergebnis, urteilt Trost.
Damit liegt die Sektion Fulda unter den 22 Sektionen des
Landesbereichs 4 mit den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz und
Saarland an vierter Stelle der Sektionen mit den stärksten
Mitgliederzugängen. „Unsere Sektion ist
weiterhin sehr gut aufgestellt und nimmt eine erfreuliche
Entwicklung“, betonte Trost auf der Mitgliederversammlung in der
Brauereigaststätte Felsenkeller. Dennoch appellierte er an die
Anwesenden, im Bekanntenkreis für die Sektion zu werben, die eine der
mitgliederstärksten ist – und laut Trost „auch bleiben möchte.“ Mit
Verständnis nahmen die Versammlungsteilnehmer zur Kenntnis, dass die
Bundesversammlung im April 2010 eine Erhöhung des jährlichen Beitrags
von 15 auf 20 Euro beschlossen hatte. Eine sektionsinterne Abstimmung
machte den Wunsch deutlich, den bisherigen Namen der Gesellschaft
beizubehalten.
Zufrieden
Neben der Übersicht über die
zurückliegenden Veranstaltungen eine der wichtigstes Nachrichten
Trosts: Ulrike Merten (SPD), frühere Vorsitzende des
Verteidigungsausschusses des Deutschen Bundestages, hat die Nachfolge
von Claire Marienfeld, ehemalige Wehrbeauftragte des Bundestages,
angetreten, die sich nicht mehr zur Wiederwahl als Bundesvorsitzende
des Verbands stellte. Auf große Resonanz stießen im zurückliegenden
Jahr vor allem die Vortragsrunden, unter anderem unter dem Titel
„Wehrpflicht und Zivildienst“ des Deutschlandfunkredakteurs Rolf
Clement. Das Thema „Palästina-Israel – Ist eine friedliche Lösung
möglich?“ nahm Dr. Bassam Disi in den Blick. Bundesanwalt a.D. Joachim
Lampe erläuterte „Die operative Westarbeit des Ministeriums für
Staatssicherheit“.

Sektionsleiter Trost überreicht Dr. Disi zum Dank einen
Bonifatius-Bildband
(Zum
Vergrößern: Bild anklicken)
Höhepunkt 2011 wird zweifellos
die sicherheitspolitische Informationsreise der GfW ins heute
polnische Schlesien sein. Vom 7. bis 10.9. steht ein Besuch der
polnischen 10. Panzerkavallerie Brigade in Swietoszow an. Neben dem
Truppenbesuch sind Besichtigungen unter anderem des zum Museum
ausgebauten ehemaligen deutschen Kriegsgefangenenlagers STALAG Luft
III bei Zagan, des Edith-Stein Hauses in Breslau, ein Besuch der
„Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung“ sowie des
UNESCOWeltkulturerbe Friedenskirche in Schweidnitz vorgesehen. Wie
gewohnt sind auch weitere Vorträge geplant: am 17.3. beispielsweise
zum Thema „Afghanistan – Die Militarisierung der Hilfe“ mit Referent
Jürgen Lieser von Caritas International, dem Botschafter Weißrußlands
Andrei Giro über „Die Republik Belarus – Brücke zwischen Ost und West“
oder etwa auch zur Neustrukturierung der Bundeswehr in eine
Freiwilligen- und Berufsarmee. Auf dem Programm steht ferner ein
Tagesausflug nach Rotenburg a.d.F. zum Führungsunterstützungsbataillon
286.
Michael Trost, Sektionsleiter |