Nachschau - Veranstaltung am 10.01.2014

 

Mitgliederversammlung

der Sektion

am Freitag, 10. Januar 2014, 18.30 Uhr

Brauereigaststätte „Felsenkeller“

Rhönzimmer, Leipziger Str. 12, Fulda

 


Tagesordnung:

1.  Begrüßung und Eröffnung
2.  Feststellen der Tagesordnung
3.  Totenehrung
4.  Vorstellen neuer Mitglieder
5.  Bericht des Sektionsleiters mit Aussprache
6.  Entlastung des Vorstandes
7.  Terminplanung 2014:
8.  Nachlese Jahresreise 2013 mit Powerpoint-Präsentation
9.  Verschiedenes

 

 

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Pressebericht

vom 21.01.2014 

Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik - Stabile Mitgliederzahlen

Fulda. Mitgliederschwund ist für die Fuldaer Sektion der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik (GfW) kein Thema. Der heimische Verband bleibt weiterhin auf Erfolgskurs. Aktuell zählt die GfW dank zwei Neuzugängen und trotz des Todes von Willy Kiefer sowie eines Austritts weiterhin 116 Mitglieder (Stand: Ende 2013). "Mit dieser konstanten Zahl an Aktiven liegen wir über dem Bundesdurchschnitt und sind eine der stärksten Sektionen im Landesbereich IV Hessen, Rheinland Pfalz und Saarland", betonte Sektionsleiter Michael Trost in seinem Rechenschaftsbericht auf der Mitgliederversammlung im Fuldaer Felsenkeller. Gleichzeitig freute er sich über die "ausgesprochen gute Entwicklung", die sich auch in den Teilnehmerzahlen während der Veranstaltungen widerspiegelt.

© fuldainfo - foto: se

Höhepunkte im vergangenen Jahr waren laut Trost unter anderem ein Vortragsabend im Februar mit einer Analyse des Experten für Sicherheitspolitik und Buchautor Brigadegeneral a.D. Dieter Farwick zum Thema "Wege ins Abseits - Wie Deutschland seine Zukunft verspielt." Am 25. April nahm Oberst a.D. Dr. Karl-Heinz Frieser den "Untergang der Heeresgruppe Mitte (Sommer 1944). Wie kam es zur größten Niederlage der deutschen Militärgeschichte?" als wehrgeschichtliches Thema in den Blick. In der zweiten Jahreshälfte referierte der Leiter der türkischen Redaktion der Deutschen Welle in Köln Baha Güngör in einer Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Bonifatiushaus über "Die Angst der Deutschen vor den Türken und ihrem Beitritt zur EU". Besonderen Anklang bei den Mitgliedern fand die große 2-Tages-Fahrt vom 30.09. – 01.10.13 zur Gebirgsjägerbrigade 23 in Bad Reichenhall. Den Jahreskreis an Veranstaltungen schloss Prof. Dr. Ortwin Buchbender mit seinem Vortrag "Sprengfalle Kopf: Zur Psychopathologie der Selbstmordattentäter", in einer Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Verband der Reservisten.

Trosts Fazit: "Wir haben unseren satzungsgemäßen Auftrag somit gut erfüllt." Bei der anschließenden Entlastung des Vorstands lobte Erich Heidinger für die anwesenden Mitglieder die bisherige Vorstandsarbeit und ermunterte Michael Trost sowie die Führungsmannschaft der Sektion: "Machen Sie weiter so!"

Während der Mitgliederversammlung gab Michael Trost auch einen Ausblick aufs kommende Jahr. Am 4. Februar um 19.30 Uhr wird der Historiker und Publizist Dr. Aschot Manutscharjan über "Russlands Sicherheitspolitik: Die Rückkehr einer Weltmacht?" sprechen. "Arabischer Sommer? – Die Lage in den arabischen Staaten und die Folgen für die europäische Außenpolitik beleuchtet Prof. Dr. Stefan Föhlich
von der Friedrich-Alexander Universität Erlangen am 10. März um 19.30 Uhr. Zu einem militärhistorischen Vortragsabend lädt die GfW am 11. Juni um 19.30 Uhr zum Thema "Die Schlacht bei Kursk – Wendepunkt des Zweiten Weltkrieges?" ein. Referent: Oberst a.D. Dr. Karl-Heinz Frieser. Dem renommierten Militärhistoriker ist hierzu – als erstem Ausländer - Einblick in die Akten des russischen Militärarchivs gestattet worden. Vom 6. Bis 9. Oktober schließlich ist eine Mehrtagesfahrt unter anderem nach Schloss Colditz, ins Flugmedizinische Institut der Luftwaffe in Königsbrück sowie ins Militärhistorische Museum in Dresden, nach Prag (Deutsche Botschaft) und in die Partnerstadt von Fulda, Leitmeritz, geplant.

In seinem Bericht griff Trost schließlich Inhalte eines Schreibens von GfW-Präsidentin Ulrike Merten auf. Sie dankte für das große ehrenamtliche Engagement und empfahl zugleich verstärkt bei jüngeren Interessenten für die Inhalte der GfW-Arbeit zu werben. Denn auch in der GfW mache sich der demografische Wandel im höheren Durchschnittsalter der Mitglieder bemerkbar. +++ fuldainfo

 

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