vom 23.10.2013

Erster Staffelstab ist bereits übergeben
Holger Schmör übernimmt die Sektionsleitung der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik

VON MALTE GLOTZ

Die Verantwortung für das EloKa-Bataillon 932 in Frankenberg übernimmt Holger Schmör am Montag. Den Vorsitz der heimischen Sektion in der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik hat ihm Elmar Henschen schon übergeben.

Frankenberg. Vom Politologen zum Historiker: Der Wechsel, der in der Burgwaldkaserne noch ansteht, ist bei der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik (GfW) schon vollzogen. Elmar Henschen hat am Montagabend die Verantwortung für die Sektion Waldeck-Frankenberg an Holger Schmör übergeben. Der richtete an die gespannten Mitglieder gleich warnende Worte: „Das Engagement, das Elmar Henschen hier gezeigt hat, kann ich so nicht halten“, erklärte er. Der „Württemberger von Geburt und Überzeugung“, der südlich von Hamburg lebt, möchte den Wohnsitz seinen Kindern und seiner Frau zuliebe nicht verändern.

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vom 16.10.2013

Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V., Sektion Bad Neuenahr-Ahrweiler

Drohnen-Einsätze kritisch betrachtet

Bad Neuenahr-Ahrweiler. In einem voll besetzten Saal begrüßte der Sektionsleiter der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V., Oberst a.D. Dipl.-Ing. Haverbusch, neben den Vertretern des Blauen Bundes den wissenschaftlichen Mitarbeiter der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) aus Frankfurt am Main, Dr. Niklas Schörnig, zu seinem Vortragsthema „Wie bewaffnete Drohnen die Kriegsführung verändern“.

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Nr. 41 / Oktober 2013

Suizid 30 Jahre nach dem Einsatz
Posttraumatische Belastungsstörung betrifft nicht nur Soldaten

Fulda (gw). Stress ist vom Grundsatz her (über)lebensnotwendig. Was aber passiert, wenn er zum Dauerzustand wird und die menschliche Psyche die auf sie einstürmenden Eindrücke nicht mehr verarbeiten kann? Der Mensch wird krank.

„Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)“ heißt die Krankheit. Die seelische Verwundung ist unsichtbar – aber an ihren Auswirkungen erkennbar. „Das merkt man daran, dass sich das Wesen von Erkrankten verändert, sie isolieren sich oder können ihre Alltagspflichten in Beruf oder Zuhause nicht mehr bewältigen“, erklärt der Oberst im Generalstabsdienst, Dr. Michael A. Tegtmeier.

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Eigenbericht der Sektion Saar

Der islamische Krisenbogen

In Zusammenarbeit mit der Akademie Rosenhof e.V. Weimar und dem Verband der Reservisten der Bundeswehr, Landesgruppe Saarland, hatte die GfW-Sektion Saar zu diesem hochaktuellen Thema eingeladen.

Mit den Referenten konnte ein breiter und  in der Sache ausreichend tiefer Themenbogen gespannt und fachlich qualifiziert aufbereitet werden.

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vom 07.09.2013

Krieg im Netz um die Köpfe der Nutzer
Journalistin Julia Weigelt aus Hamburg referiert bei der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik

Wer sich im Internet über  Kriege informieren will, muss Medienkompetenz  mitbringen. Das mahnt Julia Weigelt an.

VON DR. KARL SCHILLING

Frankenberg. Eine attraktive junge Soldatin der israelischen Armee posiert vor der mächtigen Kanone eines Kampfpanzers. Islamisten und westliche Blogger wetteifern um die brutalsten Bilder von Gefechten oder Attentaten. Die ISAF-Schutztruppe veröffentlicht Bilder von Soldaten, die afghanische Kinder beschenken. Auch im Internet herrscht Krieg. Ein Krieg um die Köpfe. Und dieser digitale Krieg beeinflusst Meinungen. Denn im weltweiten Internet werden Tag für Tag Seiten über den realen Krieg angeklickt. Milliardenfach. Weil sich immer mehr Menschen – gerade junge – übers Internet informieren, wächst die Macht des Mediums, wächst seine Deutungshoheit auch über den Krieg.

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Eigenbericht der Sektion Rhein-Main

Auf Zeitreise mit der guten alten Tante Ju

Sie ist laut, langsam, altmodisch – und dennoch wunderbar! Nein, nicht die Sophia, Elisabeth oder sonst wer, sondern die alte Tante Ju. Das haben wir, die Teilnehmer der GfW-Sektion Rhein-Main, der Niedernhausener RK sowie benachbarter Reservistenkameradschaften festgestellt, als wir am 08. September 2013 von Mainz- Finthen aus „in die Luft gegangen sind“. Ein Erlebnis, dass uns durch die großzügige Unterstützung eines Sponsors ermöglicht wurde.

Schon beim Einsteigen ist alles anders, als bei der heutigen Geschäfts- oder Urlaubsfliegerei.  Über eine kleine Leiter gelangt man ins Innere, es ist etwas beengt und man nimmt auf recht schmalen Sitzen Platz. Weder gibt es eine Lehnenverstellung, noch sonstigen Schnickschnack an Bordunterhaltung.

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vom 12.08.2013

Reise ins Zentrum der Bundesrepublik

Gedenkstätten, Präsidien, Städtetouren: Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik fährt nach Berlin

An die Wirkungsstätten von Politik, Polizei und Bundeswehr führte die Sommerreise der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik.

Frankenberg. In Vorträgen und Seminaren bringt die heimische Sektion der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik (GfW) den Mitgliedern die Zusammenhänge der Politik näher – einmal im Jahr geht es aber auch auf große Reise. Verbunden mit historischen und touristischen Führungen ging es Anfang des Monats unter der Leitung des stellvertretenden Sektionsleiters Manfred Weider in die Bundeshauptstadt Berlin.

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Eigenbericht der Sektion Saar

Mit Restrisiken leben lernen

Aus Sicht des Veranstalters war es Ziel dieses Vortrags, die Wirkmechanismen und Verhaltensweisen in der öffentlichen Wahrnehmung von Bedrohungen und Herausforderungen darzulegen, um so einen Beitrag zur Versachlichung in der öffentlichen Diskussion von Ereignissen zu leisten.

Hierzu bediente sich der Referent des Abends, der Humanmediziner und Mikrobiologe Professor Dr. med. Sucharit Bhakdi,  naturgemäß Beispielen aus seinem Fachbereich, der Mikrobiologie, die aber jeweils sehr schnell übergreifende politische Bedeutung bekommen hatten und die öffentliche Diskussion  über lange Zeit beherrschten.

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Eigenbericht der Sektionen Frankfurt - Gießen - Marburg

Amokläufe

Ursachen erkennen, Warnsignale verstehen, Katastrophen verhindern

Gießen (wh). Als am 11. März 2009 ein Schüler in Winnenden acht Schülerinnen, einen Schüler und drei Lehrer sowie in Wendlingen in einem Autohaus einen Kunden und einen Verkäufer erschoss, wurde das Land erschüttert. Ein nicht für möglich gehaltener Amoklauf stellte das Land vor viele Fragen. Auf mögliche Antworten ist seit vielen Jahren Dr. Britta Bannenberg, Professorin an der Justus-Liebig-Universität, unterwegs. Der Sektionsleiter Frankfurt - Gießen - Marburg der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik, Oberstleutnant d.R. H.-Peter Hess, konnte die Forscherin zu einem Vortrag gewinnen.

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vom 24.07.2013

Routinierte und konzentrierte Arbeit bei Debatten im EU-Parlament

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Den Mitgliedern in der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik e.V., Sektion Bad Neuenahr-Ahrweiler, ist es gelungen, gemeinsam mit den Angehörigen des Deutschen Bundeswehrverbandes e.V. (KERH) eine Plenarsitzung (von insgesamt elf pro Jahr) in Straßburg unmittelbar mitzuerleben. Präsenzpflicht von den 754 Abgeordneten war vor der Sommerpause geboten, wo es in rascher Folge um die Abstimmung einer Reihe von Gesetzesvorhaben ging, welche die 28 Mitgliedstaaten unmittelbar betrafen. Möglich gemacht hatte den Besuch das Mitglied der Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten), Dr. Werner Langen, CDU, stammend aus Rheinland-Pfalz, Müden/Mosel, und seit 1994 Mitglied des Europäischen Parlaments.

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Eigenbericht der Sektionen Frankfurt - Gießen - Marburg

Aktuelles Thema in Ärztlicher Weiterbildung:

Versorgung von Schussverletzungen, Splitter- und Sprengverletzungen

Viele Ärzte wollten sich im Rahmen einer Weiterbildung einem spannenden Thema widmen. So hatte Oberfeldarzt d.R. Dr. Ulrich Jürgens mit der Notarztgemeinschaft (NAG) Bad Soden GmbH, dem Ärzteverein Bad Soden e.V., der Polizei des Landes Hessen, dem Ärztlichen Leiter Rettungsdienst Main-Taunus-Kreis, dem Gesundheitsamt Main-Taunus, dem Hessischen Landeskriminalamt, dem Offizierverein Frankfurt von 1867 e.V. und der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik Frankfurt-Gießen-Marburg ein Programm zum Thema Erst- und Notfallversorgung von Verletzten nach Gewalttaten und Unfällen mit Schusswaffen und Sprengmitteln zusammengestellt.

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vom 12.06.2013

V O N  MA R T I N A  B I E D E N B A C H

FRANKENBERG. „Ganz schön krass und hart“. So reagierten Schüler der 9. Klassen der Burgwaldschule, nachdem sie am Dienstagvormittag den Dokumentarfilm über rechtsradikale Musik in Deutschland sahen. Konzentriert hatten sie zuvor die gut einstündige Vorführung des Films verfolgt.

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vom 13.06.2013

Rechte Musik als „Einstiegsdroge“
Mehr als 1200 Schüler sehen den Film „Blut muss fließen“ und diskutieren mit dem Regisseur

Es sind erschreckende und beklemmende Bilder: Männer und Frauen zeigen den Hitlergruß, skandieren volksverhetzende Ausrufe und singen Lieder mit extrem ausländerfeindlichen Texten – in einem Ort, der rein optisch auch im Frankenberger Land liegen könnte.

VON ANDREA PAULY

Frankenberg. So beginnt der Film „Blut muss fließen“, der am Dienstag insgesamt achtmal in Frankenberg gezeigt wurde – dreimal in der Burgwald-Kaserne, viermal in der Kulturhalle und ein weiteres Mal für die Öffentlichkeit am Abend. Mehr als 1200 Schüler der Edertalschule, der Burgwaldschule, der Friedrich-Trost-Schule und der Hans-Viessmann-Schule sahen den Film und hatten im Anschluss die Möglichkeit, mit Regisseur Peter Ohlendorf darüber zu diskutieren.

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vom 17.05.2013

„Wäre gern länger im All geblieben“

RAUMFAHRT Der erste deutsche Kosmonaut referiert in Wetzlar

VON STEPHAN SCHOLZ

Wetzlar. Geschichte hautnah war zu erleben, als der einstmals erste deutsche Kosmonaut, Dr. Sigmund Jähn, auf Einladung der Sektion Wetzlar/Lahn-Dill der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik am Mittwochabend im Café Waldhof sprach. 

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Eigenbericht der Sektion Saar

Die deutsche Marine im Einsatz am Horn von Afrika

Der Referent des Abends, Kapitänleutnant Moritz Brake, heute Jugendoffizier und Referent für Sicherheitspolitik beim Landeskommando Saarland, war nach einem Einsatz im Rahmen von UNIFIL vor der Küste des Libanon im Jahre 2007 in den Jahren 2010 und 2011 im Rahmen der Operation ATALANTA am Horn von Afrika eingesetzt gewesen und konnte so aus eigenem Erleben lebhaft und anschaulich über den Einsatz der deutschen Marine am Horn von Afrika berichten.

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Eigenbericht der Sektion Saar

BND - der Auslandsnachrichtendienst

Dieser Vortag befasste sich mit dem Bundesnachrichtendienst  (BND), neben dem Militärischen Abschirmdienst (MAD) für die innere Sicherheit der Bundeswehr und den Verfassungsschutzämtern (des Bundes und der Länder) für den Staatsschutz innerhalb Deutschlands der einzige und klassische  Auslandsnachrichtendienst der Bundesrepublik Deutschland.

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vom 18.04.2013

Nato rüstet sich für die Cyberabwehr
Militär Generalleutnant a. D. Kurt Herrmann berichtete vor der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik
Von unserem Mitarbeiter

Jochen Tarrach

Bad Neuenahr. Die Sicherheit vor unerwünschten Ein- und Angriffen in Datennetze ist ein Thema, das in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen wird. Das gilt auch besonders für die militärischen Netze. Diese Ansicht äußerte Generalleutnant a. D. Kurt Herrmann innerhalb seines Vortrages zur Cybersicherheit vor den Mitgliedern der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik sowie der Deutschen Atlantischen Gesellschaft. Mehr als 100 Zuhörer hatten sich im Vortragssaal des Hotels Krupp in Bad Neuenahr eingefunden, um die Ausführungen des als Vordenker der Streitkräftebasis bekannten Generals zu hören.

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Eigenbericht der Sektion Frankfurt/M. - Gießen - Marburg

Islamismus – Gefahr für Deutschland?

23. Busecker Forum für Sicherheitspolitik

Von Walter-Hubert Schmidt

Dorothee Dienstbühl während des Vortrages beim 23. Busecker Forum für Sicherheitspolitik

Buseck (wh). Bis auf den letzten Platz gefüllt war das Busecker Kulturzentrum. Nachdem noch zusätzliche Stühle bereitgestellt wurden, konnte H.-Peter Hess, der Sektionsleiter der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik Sektion Gießen – Frankfurt - Marburg die Diplom-Sozialwirtin Dorothee Dienstbühl als Referentin des Abends begrüßen.

Das Thema ist aktueller denn je: Islamismus in Deutschland – Populismus oder reale Gefahr? Dienstbühl stellte zunächst den Islam als Glauben vor. „Als Islamismus bezeichnet man die (meist) militante Forderung nach Wiedereinführung der klassischen islamischen Gesetze, der sog. Scharia, in den vorwiegend mit muslimischer Bevölkerung bewohnten Gebieten und Staaten“, so die Referentin. Der Islam als Religion wird geprägt vom Glaubensbekenntnis, den fünf Geboten, der Fastenzeit, der Pilgerreise und der Gabe von Almosen. Die unterschiedlichen Glaubensrichtungen werden in unterschiedliche n Ausprägungen durch die Sunniten, Schiiten und Aleviten repräsentiert, die sich stark unterscheiden.

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vom 15.04.2013

Einsatz für mehr Sicherheit
SICHERHEITSPOLITIK Vortrag über internationale Polizeiausbildung in Afghanistan

Hartmut Großkreuz (links) begrüßte als Gäste (von links) Kriminaloberkommissar Carsten Rühl, Kriminaloberrätin Katrin Schmitt und Polizeidirektor Rolf Krämer. (Foto: Henning)

Wetzlar (hg). Als wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Sicherheitslage in Afghanistan haben Kriminaloberrätin Kerstin Schmitt (Wiesbaden) und Kriminaloberkommissar Carsten Rühl (Kassel) die Mission der deutschen Polizei dargestellt. So sehr die Schulungsprogramme der westlichen Polizisten bei ihren afghanischen Kollegen allmählich griffen, müsse aber weiterhin auf die Nachhaltigkeit ihrer Ausbildung geachtet werden, schränkten die beiden hessischen Polizeibeamten ihre positive Lagebeurteilung ein.

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31.03.2013

Euro-Rebell Schäffler in Kassel

So voll war eine Vortragsveranstaltung der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik selten. Über hundert Interessenten konnte der Vorsitzende Berthold Theus (li.) begrüßen, als Euro-Rebell Frank Schäffler, Bundestagsabgeordneter der FDP, anreiste.

Der hatte noch nie ein Hehl daraus gemacht, dass er den aktuellen Eurokurs für falsch hält. Und die Ereignisse auf Zypern spielten ihm natürlich voll in die Karten. Er habe nichts gegen den Euro, beteuerte Schäffler, man können aber nicht jedes Land und jede Bank retten. Die Folgen davon erlebe man täglich in den Medien. Foto: Soremski

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vom 20.03.2013

Firma Balzer plant Internet-Laden
Mitglieder der GfW besuchen Stammsitz in Allendorf · Infos über Bauhandwerk

Allendorf (Eder). Mitglieder der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik (GfW) haben den Allendorfer Baustoffhandel Balzer besucht. Die Geschäftsführer Michael Lay und Stefan Dreher begrüßten die Gäste im Stammhaus und informierten über die Geschichte der Firma.

Lay stellte das Unternehmen vor und erläuterte, infolge der Entwicklungen in der Bauwirtschaft sei auch die Firma Balzer stets starken Veränderungen begegnet.

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Eigenbericht der Sektion Kassel

Euro-Kritiker Schäffler zum Euro

Zypern vor der Rettung?

Vor rund 100 aufmerksamen Zuhörern sprach in einer Vortragsveranstaltung der Sektion der als FDP-Rebell bekannt gewordene MdB Frank Schäffler zum Thema „Euro – quo vadis?“. Wie der Referent überzeugend darlegte, geht es unter der Überschrift „Europa“ gewissen Kräften darum, zentralistisch über Steuern bestimmen und auch Schulden machen zu können. Die nationalen Parlamente sollen ausgehebelt werden. Zur Euro-Krise kam es durch die Verletzung zweier Prinzipien. Marktwirtschaftlich wurde gegen das Haftungsübernahmeprinzip verstoßen und rechtsstaatlich gegen die eigenen Verträge. Auslöser war die Politik des leichten Geldes. Die Krise durch noch mehr leichtes Geld überwinden zu wollen, ist widersinnig. Ein Lenin zugeschriebenes Zitat: „Wer die bürgerliche Gesellschaft zerstören will, der muss ihr Geldwesen verwüsten.“ Vertrauen wird zerstört, und der europäische Gedanke gerät in Verruf. Auch in Zypern wurde jüngst nur eine Scheinlösung erreicht. Der Referent warb für ein nicht nachlassendes „jetzt erst recht!“ - Engagement der Bürger. Die anschließende Diskussion verlief, wie man sich denken kann, sehr lebhaft.

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Videomitschnitt von der Veranstaltung auf YouTube

Pressebericht

vom 11.03.2013

Bundeswehr wird sich verändern

Militär Experte berichtet

Von unserem Mitarbeiter

Jochen Tarrach

Bad Neuenahr. Die Bundeswehr wird zukünftig noch über rund 185 000 Soldaten verfügen, aber nicht mehr allein über die traditionelle Gliederung mit Heer, Luftwaffe und Marine. Hinzu kommt jetzt die Streitkräftebasis, die personalstärker sein wird als Luftwaffe und Marine zusammen. Über diese und weitere Auswirkungen der laufenden Umstrukturierung der Streitkräfte berichtete Generalmajor Peter Bohrer bei einer Veranstaltung der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik in Verbindung mit dem Verband der Reservisten im Hotel Krupp in Bad Neuenahr. Die sehr aktive Sektion Bad Neuenahr-Ahrweiler der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik wird geleitet von Oberst a.D. Heinz-Gerd Haverbusch, der den Referenten, der 1976 in die Bundeswehr eintrat und seitdem in unzähligen Verwendungen tätig war, besonders herzlich begrüßte.

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Pressebericht

Nr. 12/2013

Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik Bad Neuenahr

Die Streitkräftebasis ist fähigkeitsorientiert

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wer Interesse an der „Neuausrichtung der Streitkräftebasis - Sachstand und Ausblick“ hatte, konnte bei der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik, vertreten durch den Sektionsleiter Oberst a. D. Dipl.-Ing. Haverbusch, dessen Vortragenden zu diesem aktuellen Thema, Generalmajor Peter Bohrer, Chef des Stabes Kommando Streitkräftebasis (SKB) der Bundeswehr, unmittelbar erleben.

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Eigenbericht der Sektion Saar

"Umbrüche in Nahost sind Fenster der Gelegenheit

für die Türkei“

Die Entwicklungen im arabischen Raum in den letzten beiden Jahren haben die in den letzten 50 Jahren praktisch bekannten Strukturen nicht nur in den betroffenen Ländern, sondern auch im internationalen Beziehungsgeflecht verändert.

Grundsätzlich ist festzustellen, dass der Einfluss des Westens, allen voran der USA, aber auch Europas, teils auch aus jahrhundertealter (bis hin zu den Kreuzzügen!) negativer historischer Erfahrung im Abnehmen begriffen ist.

In diesem entstehenden Machtvakuum richten sich auch vor dem Hintergrund der noch gänzlich unklaren Verhältnisse in den Ländern der „Arabellion“, die Blicke vieler auf die Türkei, die der einzige Stabilitätsfaktor in einem Umfeld zerfallender Strukturen zu sein scheint.

Die Türkei ist geostrategisch hervorragend positioniert, hat die bei weitem stärkste Armee in der Region, ist wirtschaftlich erstarkt, NATO-Mitglied  und EU-Aspirant.

Ministerpräsident Erdogan ist charismatischer Führer und seit 10 Jahren in einer unbestrittenen Machtposition mit absoluter Mehrheit.

Dieses war die vom Referenten des Abends, dem Oberst a. D. und Politikwissenschaftler Heinrich Quaden, skizzierte Ausgangslage, der die Türkei und die Region aus eigener Anschauung als deutscher Verteidigungs-Attaché in Ankara und vielen anschließenden Reisen kennt.

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vom 22.02.2013

Für ihn verzichteten Würdenträger aufs Freitagsgebet

Marco Hellgrewe hielt einen eindrucksvollen Vortrag über Afghanistan

LAUTERBACH (dg). Knapp zwei Stunden hörten die über 30 Besucher einem sehr interessanten Vortrag des aus Alsfeld stammenden Oberleutnant zur See Marco Hellgrewe im Dorfgemeinschaftshaus über dessen Einsatz in Afghanistan zu. Er hatte als Interkultureller Einsatzberater rund 1 300 Gespräche und 812 Versammlungen mit Taliban, Mudschaheddin, Geistlichen, Gouverneuren und lokalen Stammesführern geführt und dabei, alleine nur von einem Sprachmittler begleitet, 29 000 Kilometer kreuz und quer durch das Land am Hindukusch zurückgelegt.

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Nr. 03/2013

Periodischer Beitrag

Landesbereich IV

Hessen - Rheinland-Pfalz - Saarland

Sektion Neustadt a.d. Weinstraße

Sektionsleiter Hans – Joachim Michel

Neustadt an der Weinstraße ist eine liebenswerte Stadt am Rande des Haardtgebirges, das den Ostrand des Pfälzer Waldes bildet. Umgeben von Weinbergen entlang der Deutschen Weinstraße, gilt die Stadt vor allem als ein Zentrum der deutschen Weinindustrie.

Historische Bedeutung erlangte Neustadt aber durch das auf dem Kastanienberg  325 m  hoch über der Stadt thronende Hambacher Schloss. Es war am 27. Mai 1832 Schauplatz des Hambacher Festes. Dort wehte zum ersten Mal die schwarz-rot-goldene Fahne. Die Teilnehmer und Redner des Festes forderten die nationale Einheit Deutschlands sowie ein „conföderiertes republikanisches Eur­opa“, Presse-, Meinungs-, Versammlungsfreiheit, die Gleichberechtigung der Frauen. Es war eine Massendemonstration, die den Drang der Bürger jener Zeit nach Mitbestimmung (Liberalismus) und das Streben nach nationaler Einheit (Nationalstaatlichkeit) zum Ausdruck brachte. Revolutionäre Ideen einer neuen Staatenordnung, die die absolutistischen Obrigkeitsstaaten in Europa ablösen sollte, heftig bekämpft von den konservativen Kräften der  Restauration, die nichts unversucht ließen, jede liberale und nationale Bewegung niederzuhalten. So war das Hambacher Fest von 1832 sicherlich nicht nur die wichtigste Episode in der Geschichte des Schlosses, sondern es gilt zu Recht als eines der bedeutendsten Ereignisse der deutschen Demokratiegeschichte. Das Hambacher Schloss wird daher heute auch als Wiege der deutschen Demokratie sowie der europäischen Einigung bezeichnet.

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