• Di, 27. August 2013
    Wetzlar / Lahn - Dill
    Vortragsabend "Afghanistan -
    nach der Aufbau- nun die Abzugs-
    illusion. Bilanz und Perspektive"
  • 30.09. - 01.10.2013
    Fulda
    Jahresreise 2013
    ins Berchtesgadener Land nach
    Bad Reichenhall und Obersalzberg
  • 26. - 29. Juli 2013
    Fritzlar
    JKS-Seminar in Weimar
    "1000 Jahre Russen und Deutsche
    - zwischen Nähe und Distanz"
  • Di, 02. Juli 2013
    Bad Neuenahr - Ahrweiler
    Tagesfahrt
    nach Straßburg mit Besuch
    des EU - Parlaments
  • Di, 18. Juni 2013
    Koblenz
    Vortragsabend "Existenzsicherung
    oder Hegemonie - Die Rolle der
    Israel Defence Forces (IDF)"
  • Mi, 12. Juni 2013
    Frankfurt/M. - Gießen - Marburg
    Vortragsabend "AMOK -
    Ursachen erkennen – Warnsignale
    verstehen – Katastrophen verhindern"
  • Do, 06. Juni 2013
    Saar
    Vortragsabend
    "Risikobewußtsein bei
    politischen Entscheidungen"
  • Mi, 05. Juni 2013
    Rhein - Main
    Sommerforum 2013 - Vortrag
    "Risikobewußtsein zwischen
    Wahn und Wirklichkeit"
  • Fr, 31. Mai 2013
    Kaiserslautern
    Buchlesung und Diskussion
    "Wahnsinn Amerika"
    mit Klaus Scherer
  • Mo, 27. Mai 2013
    Landau / Südpfalz
    Vortragsabend "Nordkorea und
    seine Anerkennung als Nuklear-
    macht durch die Großmächte"
  • Mo, 27. Mai 2013
    Waldeck - Frankenberg
    Vortragsabend
    Krise in Mali - Warum sie
    uns interessieren muss"
  • Mi, 22. Mai 2013
    Fulda
    Vortragsabend "Afghanistan:
    Nach der Aufbau- nun die Abzugs-
    illusion?" mit Winfried Nachtwei
  • Mi, 22. Mai 2013
    Fritzlar
    Vortragsabend
    "Die Südostflanke der EU -
    Neue Aufgaben für die Türkei"

Eigenbericht der Sektion Saar

Die deutsche Marine im Einsatz am Horn von Afrika

Der Referent des Abends, Kapitänleutnant Moritz Brake, heute Jugendoffizier und Referent für Sicherheitspolitik beim Landeskommando Saarland, war nach einem Einsatz im Rahmen von UNIFIL vor der Küste des Libanon im Jahre 2007 in den Jahren 2010 und 2011 im Rahmen der Operation ATALANTA am Horn von Afrika eingesetzt gewesen und konnte so aus eigenem Erleben lebhaft und anschaulich über den Einsatz der deutschen Marine am Horn von Afrika berichten.

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Eigenbericht der Sektion Saar

BND - der Auslandsnachrichtendienst

Dieser Vortag befasste sich mit dem Bundesnachrichtendienst  (BND), neben dem Militärischen Abschirmdienst (MAD) für die innere Sicherheit der Bundeswehr und den Verfassungsschutzämtern (des Bundes und der Länder) für den Staatsschutz innerhalb Deutschlands der einzige und klassische  Auslandsnachrichtendienst der Bundesrepublik Deutschland.

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vom 18.04.2013

Nato rüstet sich für die Cyberabwehr
Militär Generalleutnant a. D. Kurt Herrmann berichtete vor der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik
Von unserem Mitarbeiter

Jochen Tarrach

Bad Neuenahr. Die Sicherheit vor unerwünschten Ein- und Angriffen in Datennetze ist ein Thema, das in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen wird. Das gilt auch besonders für die militärischen Netze. Diese Ansicht äußerte Generalleutnant a. D. Kurt Herrmann innerhalb seines Vortrages zur Cybersicherheit vor den Mitgliedern der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik sowie der Deutschen Atlantischen Gesellschaft. Mehr als 100 Zuhörer hatten sich im Vortragssaal des Hotels Krupp in Bad Neuenahr eingefunden, um die Ausführungen des als Vordenker der Streitkräftebasis bekannten Generals zu hören.

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Eigenbericht der Sektion Frankfurt/M. - Gießen - Marburg

Islamismus – Gefahr für Deutschland?

23. Busecker Forum für Sicherheitspolitik

Von Walter-Hubert Schmidt

Dorothee Dienstbühl während des Vortrages beim 23. Busecker Forum für Sicherheitspolitik

Buseck (wh). Bis auf den letzten Platz gefüllt war das Busecker Kulturzentrum. Nachdem noch zusätzliche Stühle bereitgestellt wurden, konnte H.-Peter Hess, der Sektionsleiter der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik Sektion Gießen – Frankfurt - Marburg die Diplom-Sozialwirtin Dorothee Dienstbühl als Referentin des Abends begrüßen.

Das Thema ist aktueller denn je: Islamismus in Deutschland – Populismus oder reale Gefahr? Dienstbühl stellte zunächst den Islam als Glauben vor. „Als Islamismus bezeichnet man die (meist) militante Forderung nach Wiedereinführung der klassischen islamischen Gesetze, der sog. Scharia, in den vorwiegend mit muslimischer Bevölkerung bewohnten Gebieten und Staaten“, so die Referentin. Der Islam als Religion wird geprägt vom Glaubensbekenntnis, den fünf Geboten, der Fastenzeit, der Pilgerreise und der Gabe von Almosen. Die unterschiedlichen Glaubensrichtungen werden in unterschiedliche n Ausprägungen durch die Sunniten, Schiiten und Aleviten repräsentiert, die sich stark unterscheiden.

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vom 15.04.2013

Einsatz für mehr Sicherheit
SICHERHEITSPOLITIK Vortrag über internationale Polizeiausbildung in Afghanistan

Hartmut Großkreuz (links) begrüßte als Gäste (von links) Kriminaloberkommissar Carsten Rühl, Kriminaloberrätin Katrin Schmitt und Polizeidirektor Rolf Krämer. (Foto: Henning)

Wetzlar (hg). Als wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Sicherheitslage in Afghanistan haben Kriminaloberrätin Kerstin Schmitt (Wiesbaden) und Kriminaloberkommissar Carsten Rühl (Kassel) die Mission der deutschen Polizei dargestellt. So sehr die Schulungsprogramme der westlichen Polizisten bei ihren afghanischen Kollegen allmählich griffen, müsse aber weiterhin auf die Nachhaltigkeit ihrer Ausbildung geachtet werden, schränkten die beiden hessischen Polizeibeamten ihre positive Lagebeurteilung ein.

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31.03.2013

Euro-Rebell Schäffler in Kassel

So voll war eine Vortragsveranstaltung der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik selten. Über hundert Interessenten konnte der Vorsitzende Berthold Theus (li.) begrüßen, als Euro-Rebell Frank Schäffler, Bundestagsabgeordneter der FDP, anreiste.

Der hatte noch nie ein Hehl daraus gemacht, dass er den aktuellen Eurokurs für falsch hält. Und die Ereignisse auf Zypern spielten ihm natürlich voll in die Karten. Er habe nichts gegen den Euro, beteuerte Schäffler, man können aber nicht jedes Land und jede Bank retten. Die Folgen davon erlebe man täglich in den Medien. Foto: Soremski

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vom 20.03.2013

Firma Balzer plant Internet-Laden
Mitglieder der GfW besuchen Stammsitz in Allendorf · Infos über Bauhandwerk

Allendorf (Eder). Mitglieder der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik (GfW) haben den Allendorfer Baustoffhandel Balzer besucht. Die Geschäftsführer Michael Lay und Stefan Dreher begrüßten die Gäste im Stammhaus und informierten über die Geschichte der Firma.

Lay stellte das Unternehmen vor und erläuterte, infolge der Entwicklungen in der Bauwirtschaft sei auch die Firma Balzer stets starken Veränderungen begegnet.

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Eigenbericht der Sektion Kassel

Euro-Kritiker Schäffler zum Euro

Zypern vor der Rettung?

Vor rund 100 aufmerksamen Zuhörern sprach in einer Vortragsveranstaltung der Sektion der als FDP-Rebell bekannt gewordene MdB Frank Schäffler zum Thema „Euro – quo vadis?“. Wie der Referent überzeugend darlegte, geht es unter der Überschrift „Europa“ gewissen Kräften darum, zentralistisch über Steuern bestimmen und auch Schulden machen zu können. Die nationalen Parlamente sollen ausgehebelt werden. Zur Euro-Krise kam es durch die Verletzung zweier Prinzipien. Marktwirtschaftlich wurde gegen das Haftungsübernahmeprinzip verstoßen und rechtsstaatlich gegen die eigenen Verträge. Auslöser war die Politik des leichten Geldes. Die Krise durch noch mehr leichtes Geld überwinden zu wollen, ist widersinnig. Ein Lenin zugeschriebenes Zitat: „Wer die bürgerliche Gesellschaft zerstören will, der muss ihr Geldwesen verwüsten.“ Vertrauen wird zerstört, und der europäische Gedanke gerät in Verruf. Auch in Zypern wurde jüngst nur eine Scheinlösung erreicht. Der Referent warb für ein nicht nachlassendes „jetzt erst recht!“ - Engagement der Bürger. Die anschließende Diskussion verlief, wie man sich denken kann, sehr lebhaft.

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Videomitschnitt von der Veranstaltung auf YouTube

Pressebericht

vom 11.03.2013

Bundeswehr wird sich verändern

Militär Experte berichtet

Von unserem Mitarbeiter

Jochen Tarrach

Bad Neuenahr. Die Bundeswehr wird zukünftig noch über rund 185 000 Soldaten verfügen, aber nicht mehr allein über die traditionelle Gliederung mit Heer, Luftwaffe und Marine. Hinzu kommt jetzt die Streitkräftebasis, die personalstärker sein wird als Luftwaffe und Marine zusammen. Über diese und weitere Auswirkungen der laufenden Umstrukturierung der Streitkräfte berichtete Generalmajor Peter Bohrer bei einer Veranstaltung der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik in Verbindung mit dem Verband der Reservisten im Hotel Krupp in Bad Neuenahr. Die sehr aktive Sektion Bad Neuenahr-Ahrweiler der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik wird geleitet von Oberst a.D. Heinz-Gerd Haverbusch, der den Referenten, der 1976 in die Bundeswehr eintrat und seitdem in unzähligen Verwendungen tätig war, besonders herzlich begrüßte.

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Pressebericht

Nr. 12/2013

Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik Bad Neuenahr

Die Streitkräftebasis ist fähigkeitsorientiert

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Wer Interesse an der „Neuausrichtung der Streitkräftebasis - Sachstand und Ausblick“ hatte, konnte bei der Gesellschaft für Wehr- und Sicherheitspolitik, vertreten durch den Sektionsleiter Oberst a. D. Dipl.-Ing. Haverbusch, dessen Vortragenden zu diesem aktuellen Thema, Generalmajor Peter Bohrer, Chef des Stabes Kommando Streitkräftebasis (SKB) der Bundeswehr, unmittelbar erleben.

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Eigenbericht der Sektion Saar

"Umbrüche in Nahost sind Fenster der Gelegenheit

für die Türkei“

Die Entwicklungen im arabischen Raum in den letzten beiden Jahren haben die in den letzten 50 Jahren praktisch bekannten Strukturen nicht nur in den betroffenen Ländern, sondern auch im internationalen Beziehungsgeflecht verändert.

Grundsätzlich ist festzustellen, dass der Einfluss des Westens, allen voran der USA, aber auch Europas, teils auch aus jahrhundertealter (bis hin zu den Kreuzzügen!) negativer historischer Erfahrung im Abnehmen begriffen ist.

In diesem entstehenden Machtvakuum richten sich auch vor dem Hintergrund der noch gänzlich unklaren Verhältnisse in den Ländern der „Arabellion“, die Blicke vieler auf die Türkei, die der einzige Stabilitätsfaktor in einem Umfeld zerfallender Strukturen zu sein scheint.

Die Türkei ist geostrategisch hervorragend positioniert, hat die bei weitem stärkste Armee in der Region, ist wirtschaftlich erstarkt, NATO-Mitglied  und EU-Aspirant.

Ministerpräsident Erdogan ist charismatischer Führer und seit 10 Jahren in einer unbestrittenen Machtposition mit absoluter Mehrheit.

Dieses war die vom Referenten des Abends, dem Oberst a. D. und Politikwissenschaftler Heinrich Quaden, skizzierte Ausgangslage, der die Türkei und die Region aus eigener Anschauung als deutscher Verteidigungs-Attaché in Ankara und vielen anschließenden Reisen kennt.

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vom 22.02.2013

Für ihn verzichteten Würdenträger aufs Freitagsgebet

Marco Hellgrewe hielt einen eindrucksvollen Vortrag über Afghanistan

LAUTERBACH (dg). Knapp zwei Stunden hörten die über 30 Besucher einem sehr interessanten Vortrag des aus Alsfeld stammenden Oberleutnant zur See Marco Hellgrewe im Dorfgemeinschaftshaus über dessen Einsatz in Afghanistan zu. Er hatte als Interkultureller Einsatzberater rund 1 300 Gespräche und 812 Versammlungen mit Taliban, Mudschaheddin, Geistlichen, Gouverneuren und lokalen Stammesführern geführt und dabei, alleine nur von einem Sprachmittler begleitet, 29 000 Kilometer kreuz und quer durch das Land am Hindukusch zurückgelegt.

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Nr. 03/2013

Periodischer Beitrag

Landesbereich IV

Hessen - Rheinland-Pfalz - Saarland

Sektion Neustadt a.d. Weinstraße

Sektionsleiter Hans – Joachim Michel

Neustadt an der Weinstraße ist eine liebenswerte Stadt am Rande des Haardtgebirges, das den Ostrand des Pfälzer Waldes bildet. Umgeben von Weinbergen entlang der Deutschen Weinstraße, gilt die Stadt vor allem als ein Zentrum der deutschen Weinindustrie.

Historische Bedeutung erlangte Neustadt aber durch das auf dem Kastanienberg  325 m  hoch über der Stadt thronende Hambacher Schloss. Es war am 27. Mai 1832 Schauplatz des Hambacher Festes. Dort wehte zum ersten Mal die schwarz-rot-goldene Fahne. Die Teilnehmer und Redner des Festes forderten die nationale Einheit Deutschlands sowie ein „conföderiertes republikanisches Eur­opa“, Presse-, Meinungs-, Versammlungsfreiheit, die Gleichberechtigung der Frauen. Es war eine Massendemonstration, die den Drang der Bürger jener Zeit nach Mitbestimmung (Liberalismus) und das Streben nach nationaler Einheit (Nationalstaatlichkeit) zum Ausdruck brachte. Revolutionäre Ideen einer neuen Staatenordnung, die die absolutistischen Obrigkeitsstaaten in Europa ablösen sollte, heftig bekämpft von den konservativen Kräften der  Restauration, die nichts unversucht ließen, jede liberale und nationale Bewegung niederzuhalten. So war das Hambacher Fest von 1832 sicherlich nicht nur die wichtigste Episode in der Geschichte des Schlosses, sondern es gilt zu Recht als eines der bedeutendsten Ereignisse der deutschen Demokratiegeschichte. Das Hambacher Schloss wird daher heute auch als Wiege der deutschen Demokratie sowie der europäischen Einigung bezeichnet.

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